Viele Indianerstämme wurden im Laufe ihrer Geschichte zu Nomadenstämmen, die abhängig von den Aussichten auf Beute und natürlichen Umständen ihre Lager verließen und weiter zogen. Dass man sich nun in einem abgezäunten Bereich mit dem Stamm nicht mehr von Region zu Region bewegt, um etwas Essbares zu jagen, bringt viele in ein Ungleichgewicht. Die Folge und einzige Lösung scheint für viele die Flucht in den Alkoholismus.

Keine Arbeit und hohe Selbstmordraten

In den Reservaten gibt es kaum Arbeit und der Anbau von Nahrungsmitteln ist auf dem oft unfruchtbaren Land kaum möglich. Der einzige Ausweg, um sich und seine Familie zu versorgen, ist oftmals nur gegeben, wenn man sich auf dem Arbeitsmarkt der Amerikaner bewirbt. Dies erweist sich oft als schwierig und die Auswahl der Arbeiten, die für Indianer vorbehalten sind, sind oft hart und eine körperliche Herausforderung. Für viele ist der Rassismus, der ihnen entgegengebracht wird, ebenfalls eine fast schon unüberwindbare Barriere. So gibt es für viele Indianer kaum einen Ausweg. Sie flüchten sich in den Alkohol und versuchen ihren Frust zu vergessen. Die Selbstmordrate bei den Indianern ist extrem hoch und auch das sollte zu denken geben.

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