Ein Pow-Wow ist eine Zusammenkunft der indianischen Ureinwohner Nordamerikas. Dabei steht das Wort Pow-Wow für den Medizinmann und bedeutet wörtlich übersetzt „der, der träumt“. Diese Zusammenkünfte dienen in der heutigen Zeit insbesondere der Stärkung der kulturellen Identität der indianischen Völker sowie der Pflege ihres sozialen und religiösen Erbes. Das reiche spirituelle Wissen und die Verbindung zur geistigen Welt spielen hierbei eine wichtige Rolle. Schamanen und Medizinmänner sind bis in unsere Gegenwart diejenigen, die den Geist und die Religion der indianischen Völker bewahren und durch ihre Fähigkeiten den Menschen Heilung und innere Führung geben. Es ist auch möglich, eine solche Pow-Wow-Veranstaltung als Zuschauer zu besuchen. Auch für größere Kinder ist dies immer ein herausragendes Erlebnis. Da Pow-Wows zumeist im Freien stattfinden, ist es angeraten, strapazierfähige Kleidung zu tragen, wie sie beispielsweise im Kidsbrandstore für Teenager angeboten wird.

Die geistige Welt der Indianer

Traditionelle Tänze, Gebete, besondere Kleidung mit dem berühmten indianischen Federschmuck, alte Rituale und Zeremonien sind hierbei die bestimmenden Elemente, die die Verbindung zur geistigen Welt herstellen helfen. Das wichtigste Element jedoch ist der Schamane selbst. Durch rituelle Gesänge und den Klang der geweihten Trommel versetzt er sich in einen Trance-Zustand und kann auf diese Weise mit den Wesen der geistigen Welt kommunizieren. Hierbei werden Fragen von allgemeiner Natur besprochen oder auch die Probleme der Menschen behandelt, mit denen sich die Mitglieder der Gemeinschaft an den Medizinmann gewandt haben.

Aus diesem Grunde genießt der Schamane eine exponierte Stellung innerhalb der einzelnen Stämme. Seine Fähigkeiten wurden ihm aufgrund seiner hervorragenden Charaktereigenschaften verliehen. Vor der Einweihung in die Geheimnisse der spirituellen Welt wurde er harten Prüfungen unterzogen, um seine Stärke und guten Absichten unter Beweis zu stellen. Er stellt sich völlig in den Dienst der Gemeinschaft und wirkt zum Wohl von Menschen, Tieren, Pflanzen und der gesamten Mutter Erde. Jeder einzelne Indianerstamm besitzt seine eigenen Tänze und Traditionen.

Die Harmonie der Erde

Die verschiedenen Stammestiere spielen hierbei eine wichtige Rolle, denn sie sind die Hüter der geistigen Welt. In jedem Tier und in jeder Pflanze wohnt ein geistiges Wesen. Das besagen die Prinzipien der alten indianischen Naturreligionen. Aus diesem Grund wird auch vor dem Fällen eines Baumes oder dem Töten eines Tieres ein spezielles Ritual des Bittens um Verzeihung und der Dankbarkeit durchgeführt, um die spirituellen Energien in Harmonie zu halten.

Die traditionelle indianische Spiritualität erlebt in den letzten Jahren einen gewaltigen Aufschwung. Das hat seine Ursache auch in dem gewachsenen Verantwortungsbewusstsein der Menschen für die Bewahrung der Natur und Umwelt. Alle indianischen Religionen beruhen von jeher auf einer tiefen Verbindung zur Erde, der Tier- und Pflanzenwelt. Die alten Rituale und Zeremonien dienen immer dazu, die Harmonie dieser Welt zu erhalten und allen ihren Wesen ein Leben im Einklang mit den Energien der Erde zu ermöglichen. Viele Menschen haben bereits die Wichtigkeit dieser Lebenseinstellung entdeckt und zeigen großes Interesse an der indianischen Form spirituellen Denkens.

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